zenit inkasso.de | Mahnverfahren
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Auf 43.000 Mahnungen nur eine Beanstandung

Erst kürzlich hat der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) seine Beschwerdestatistik veröffentlicht. Dabei ist ein eindeutiger Beschwerderückgang zu verzeichnen. Lediglich 518 Beanstandungen über die Arbeit der Mitgliedsunternehmen sind eingegangen. Dies ist beachtlich bei rund 22,3 Millionen neuen außergerichtlichen Mahnungen pro Jahr. Somit kommen auf 43.000 Forderungen nur ein einziger Beschwerdevorgang. Das Wichtigste zum Thema Mahnung haben wir Ihnen hier zusammengefasst. Drei Mahnungen sind Pflicht Falsch! In der Regel bedienen sich Unternehmen den drei gängigen Eskalationsstufen. Von der höflichen Zahlungserinnerung, der 1. Mahnung bis zur Androhung von gerichtlichen Maßnahmen. Dies ist zwar eine häufige Gepflogenheit, jedoch rechtlich nicht verpflichtend. Inkassounternehmen übernehmen meist dann, wenn der Schuldner trotz erster Mahnung den Forderungen nicht nachgekommen ist. Der Verzug Entscheidend für eine korrekte Mahnung, ist der Verzug. Sollte ein bestimmter Zahlungstermin oder Zahlungsfrist vereinbart worden sein, befindet sich der Schuldner direkt mit der Überschreitung im Verzug. Hier bedarf es keiner gesonderten Zahlungserinnerung. Weiterhin gilt nach dem Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlungen, dass...

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Was ist Factoring

In Verbindung mit Inkassounternehmen findet sich häufig der Begriff des Factorings. Doch was verbirgt sich dahinter:   Definition Factoring bezeichnet die Übertragung einer Forderung gegen einen Schuldner vor Fälligkeit an ein unabhängiges Unternehmen. Dieses Unternehmen wird als Factor bezeichnet. Inhalt des Factorings ist somit der Forderungskauf. Mit der Übertragung übernimmt der Factor auch alle Rechte und Pflichten aus den Forderungen und wird zum neuen Gläubiger.   Inhalt des Factoring Durch die Übernahme der Forderung übernimmt das Factoring-Unternehmen beim Factoring die Garantie für die Zahlungsfähigkeit des Schuldners, auch Delkredere (Ausfallrisiko) genannt. Zudem gehört die Vorfinanzierung der Forderung ebenso zum Factoring. Dies bedeutet, dass der Factor einen Teil der offenen Forderung, meist 80-90%, an den Gläubiger vor Fälligkeit anweist. Der Restbetrag wird abzüglich der Factoringgebühren nach Ausgleich durch den Schuldner ausgezahlt. Durch den Kauf der Forderung übernimmt das Factoring-Unternehmen ebenfalls das Debitorenmanagement wie Schuldnerbuchhaltung, regelmäßige Bonitätsprüfungen, Mahnwesen und Inkasso. Mahnungen werden nun direkt vom Factor gestellt und nicht mehr vom...

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Debitorenmanagement: Was sich hinter dem Begriff verbirgt

Wenn große Kunden fällige Rechnungen nicht bezahlen, geraten Unternehmen schnell in finanzielle Schwierigkeiten: Experten gehen davon aus, dass ausbleibende oder verspätete Zahlungen zu den wichtigsten Gründen für Unternehmensinsolvenzen gehören. Als geeignetes Mittel, um das eigene Unternehmen gegen diese Gefahr zu schützen, gilt das Debitorenmanagement. Doch was verbirgt sich hinter diesem Wort – und wie wird es von den Begriffen "Inkasso" oder "Forderungsmanagement" abgegrenzt? Debitorenmanagement: ein Überblick Ein effizientes Debitorenmanagement stellt sicher, dass Unternehmen Zahlungen ihrer Kunden rechtzeitig erhalten. Damit sorgt es für Liquidität und einen gesunden Cashflow – Unternehmen mit einem guten Debitorenmanagement können finanzielle Risiken nachhaltig minimieren. Mitunter wird der Begriff "Debitorenmanagement" synonym mit dem Wort "Forderungsmanagement" verwendet. Tatsächlich vereint das Debitorenmanagement jedoch zwei Kernbereiche: Als Teil der Finanzbuchhaltung stellt es sicher, dass Forderungen und Gutschriften ordnungsgemäß erfasst werden. Darüber hinaus sorgt es dafür, dass diese Forderungen und Gutschriften auch tatsächlich realisiert werden. In diesem Sinne erfüllt es Aufgaben des Forderungsmanagements. Die Verschränkung von Buchhaltung und Forderungsmanagement kann Vorteile bieten:...

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Die Mahnung: Was man beachten sollte

Die Mahnung: Was man beachten sollte

Um einen säumigen Kunden zur Zahlung zu bewegen, führt oft kein Weg an einer Mahnung vorbei. Was ist hierbei zu beachten? Wir geben einen Überblick. Eine Stufe vor der Mahnung: die Zahlungserinnerung Wenn ein Kunde seine Schuld nach Verstreichen der Zahlungsfrist nicht beglichen hat, steht es dem Gläubiger frei, zu mahnen. Unter Umständen ist es jedoch besser, darauf zu verzichten – und stattdessen zunächst freundlich an die fällige Zahlung zu erinnern. Denn eine frühe Mahnung kann sich negativ auf die Beziehung zum Kunden auswirken und zukünftige Kooperationen erschweren. Eine Zahlungserinnerung hingegen wiegt weniger schwer; erfolgt sie schriftlich, kann sie im Falle eines gerichtlichen Mahnverfahrens ggf. trotzdem als Beweismittel genutzt werden. Drei Stufen im Mahnverfahren Reagiert der Kunde nicht auf die Zahlungserinnerung, sollte man mahnen. Hierbei ist wichtig, dass das Mahnungsschreiben auf eine konkrete Rechnung Bezug nimmt und eine Zahlungsfrist nennt. Möchte man Mahngebühren verlangen – diese liegen meistens zwischen fünf und acht Prozent – sind diese...

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